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29 Chöre sorgen für gute Stimmung

Chorfest an verschiedenen Orten in der Stadt: Sänger aus ganz Schleswig-Holstein singen buntes Programm

(Artikel aus der Zeitung "Glückstädter Fortuna", 17.07.2017, Claudia Jörgens)

GLÜCKSTADT Die „Schöne Isabella“ eröffnete das Sängerfest des Sängerbundes Schleswig-Holstein auf dem Marktplatz. Besungen wurde sie vom Glückstädter Männerchor Quartett Lied Hoch. Insgesamt beteiligten sich 29 Chöre aus ganz Schleswig-Holstein an der zweitägigen Veranstaltung. „Ein hervorragender Auftakt“ freute sich Bernd Küppersbusch, Präsident des Sängerbundes Schleswig-Holstein, in seiner Begrüßung. Er bedankte sich bei allen, die für den guten Ablauf des Sängerfestes gesorgt hatten. „Sie werden an diesem Wochenende hören, wie breit die Palette des Chorgesanges ist“, versprach er den Besuchern. Auch Bürgermeisterin Manja Biel freute sich über das vielfältige musikalische Programm: „Das passt hervorragend zu unserem 400-jährigen Stadtjubiläum.“

An die Auftaktveranstaltung schloss sich nahtlos das musikalische Programm an. An insgesamt fünf Veranstaltungsorten sangen die Chöre und sorgten damit für fröhliche und gute Stimmung in der gesamten Stadt. „Bleiben Sie nicht nur an einem Ort, wandern Sie umher und genießen Sie möglichst viel“, forderte Manja Biel noch auf.

Und das taten die Menschen dann auch. Jung und Alt hörten die Musik und Jung und Alt sangen sie auch. Der jüngste Chor beim Festival war der Horster Jugendchor „Zwischentöne“. Schon bei der Auftaktveranstaltung unterstützten die Jungen und Mädchen die „alten“ Sänger und sorgten mit fröhlicher Musik und Tanz für gute Stimmung auf dem Markt. In der Kirche hatte derweil schon der Sventana Chor die ersten Töne angestimmt. Mit Gospels, afrikanischen Gesängen und anderen Liedern aus aller Welt sorgte der gut aufgestellte Chor für fast feierliche Stimmung in der Stadtkirche. Genauso „Querbeet“ wie ihr Name war auch das Repertoire des Chores auf Marktplatzbühne. In afrikanischen Kleidern präsentierten die Sänger ein buntes Programm mit Volksliedern aus aller Welt, christlichen Gesängen auf Deutsch oder Englisch, Liebesliedern der Maori und afrikanischen Stammesgesängen. Am Hafen sorgten unter anderem „De Molenkieker“ mit maritimem Liedern für gute Laune. Die Hafenbühne stand wieder direkt über dem Hafenbecken. Dort, direkt am Wasser, klangen die Lieder von Sehnsucht, Wind und Meer besonders authentisch. Am Sonnabendnachmittag und -abend fanden im Theater am Neuendeich dann noch e Festkonzert und Sängerball statt.

Ein gemeinsames Singen auf dem Markt mit den Besuchern beschloss an beiden Tagen das Sängerfest. Gern sang das Publikum die bekannten Volkslieder mit und klatschte am Ende begeistert Beifall.