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Historie

Juli
Ausstellung: Die jüdische Gemeinde in Glückstadt 1619-1915
An Hand von historischen Dokumenten, Objekten und Fotografien wird die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Glückstadt zum Leben erweckt. Erstmals wurde die gesamte Geschichte der Juden in Glückstadt wissenschaftlich aufbereitet.

26.03.2017 bis 17.09.2017
11:30 Uhr

Detlefsen Museum
Am Fleth 43
25348 Glückstadt
Karte anzeigen
Glückstadt
4,00 € (Erwachsene), 2,50 € (ermäßigt), Kinder frei, Verkaufsstelle: Detlefsen-Museum
Detlefsen-Museum
Christian Boldt
04124-930520
museum@glueckstadt.de
Anlässlich des Stadtjubiläums zeigt das Detlefsen-Museum eine große Sonderausstellung zur Geschichte der jüdischen Gemeinde in Glückstadt. Die 1616/17 auf dem Reißbrett entstandene Planstadt Glückstadt musste mit tüchtigen Bürgern bevölkert werden. Der Stadtgründer König Christian IV. forderte neben reformierten Niederländern vor allem sephardische (portugiesische) Juden auf, die in ihrer alten Heimat wegen ihres Glaubens bedroht und verfolgt wurden, sich in Glückstadt anzusiedeln. Ein Privileg des Königs vom 3. August 1619 garantierte ihnen Religionsfreiheit, einen Friedhof – man kann ihn noch an der Pentzstraße besichtigen –, uneingeschränkte Bürgerrechte und Freiheit des Handels und Gewerbes. Von etwa 1630/48 bis 1785 gab es in Glückstadt eine Synagoge für die Sepharden.

Die in Handel und Gewerbe wohl erfahrenen neuen Bürger trugen zum Aufblühen der jungen Stadt entscheidend bei. Als erster portugiesischer Jude siedelte sich 1619 Albert Dionis an. Er richtete die Münze von Glückstadt ein und war des Königs besonderer Vertrauensmann und Ratgeber. Andere jüdische Mitbürger betrieben eine Zuckerraffinerie, eine Seifen- und Salzsiederei, eine Gerberei und eine Ölmühle oder sie betätigten sich als Reeder und im Überseehandel. Die sephardischen Juden genossen in Glückstadt Freiheiten des Glaubens und des Lebens wie an nur wenigen Orten der Welt. Glückstadt trug zu dieser Zeit den offiziellen Titel „Toleranzstadt“. Erst im 18. und 19. Jahrhundert wurden auch aschkenasische (deutsche und polnische) Juden in Glückstadt zugelassen. Eine Synagoge existierte von 1768-1895 in der damaligen Judenstraße (heute Königstraße).

Anhand von historischen Dokumenten, Objekten und Fotografien wird die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Glückstadt zum Leben erweckt. Einen Schwerpunkt der Ausstellung bildet der jüdische Friedhof, der 2013 aufwendig mit Mitteln des Landesamtes für Denkmalpflege restauriert wurde. Die Mittel wurden für die Restaurierung der 89 auf dem Jüdischen Friedhof in Glückstadt erhaltenen, sephardischen Grabsteine aus dem 17. und 18. Jahrhundert verwendet. Der jüdische Friedhof in Glückstadt zählt zu den bedeutendsten im Lande. Er wurde 2013 als Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung in das Denkmalbuch des Landes eingetragen und er ist der einzige sephardische Friedhof in Schleswig-Holsteins.

Für den mit noch 6.000 erhaltenen Grabsteinen größten norddeutschen Friedhof im ehemals dänischen Altona wird ein Antrag zur Aufnahme in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes vorbereitet. Das unterstreicht die besondere Bedeutung des viel kleineren jüdischen Friedhofs in Glückstadt.

Zur Ausstellung ist ein Katalog mit 50 Seiten und zahlreichen farbigen Abbildungen erschienen. Er kann über das Detlefsen-Museum Glückstadt erworben werden: www.detlefsen-museum.de und kostet nur 10 € (+ 2,50 € Porto).


Segelschiff der Nordkirche
Open Ship des Segelschiffes "Zuversicht" der Nordkirche

26.07.2017 bis 27.07.2017

Binnenhafen / Außenhafen
Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland
Im Jahr 2017 wird der Reformationstag zum 500. Mal gefeiert. Die evangelisch-lutherische Kirche in Norddeutschland plant die Tour des Segelschiffs mit Ausstellungen zu diesem Thema. Der Anlegeort im Kirchenkreis Rantzau-Münsterdorf ist Glückstadt.
August
Ausstellung: Die jüdische Gemeinde in Glückstadt 1619-1915
An Hand von historischen Dokumenten, Objekten und Fotografien wird die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Glückstadt zum Leben erweckt. Erstmals wurde die gesamte Geschichte der Juden in Glückstadt wissenschaftlich aufbereitet.

26.03.2017 bis 17.09.2017
11:30 Uhr

Detlefsen Museum
Am Fleth 43
25348 Glückstadt
Karte anzeigen
Glückstadt
4,00 € (Erwachsene), 2,50 € (ermäßigt), Kinder frei, Verkaufsstelle: Detlefsen-Museum
Detlefsen-Museum
Christian Boldt
04124-930520
museum@glueckstadt.de
Anlässlich des Stadtjubiläums zeigt das Detlefsen-Museum eine große Sonderausstellung zur Geschichte der jüdischen Gemeinde in Glückstadt. Die 1616/17 auf dem Reißbrett entstandene Planstadt Glückstadt musste mit tüchtigen Bürgern bevölkert werden. Der Stadtgründer König Christian IV. forderte neben reformierten Niederländern vor allem sephardische (portugiesische) Juden auf, die in ihrer alten Heimat wegen ihres Glaubens bedroht und verfolgt wurden, sich in Glückstadt anzusiedeln. Ein Privileg des Königs vom 3. August 1619 garantierte ihnen Religionsfreiheit, einen Friedhof – man kann ihn noch an der Pentzstraße besichtigen –, uneingeschränkte Bürgerrechte und Freiheit des Handels und Gewerbes. Von etwa 1630/48 bis 1785 gab es in Glückstadt eine Synagoge für die Sepharden.

Die in Handel und Gewerbe wohl erfahrenen neuen Bürger trugen zum Aufblühen der jungen Stadt entscheidend bei. Als erster portugiesischer Jude siedelte sich 1619 Albert Dionis an. Er richtete die Münze von Glückstadt ein und war des Königs besonderer Vertrauensmann und Ratgeber. Andere jüdische Mitbürger betrieben eine Zuckerraffinerie, eine Seifen- und Salzsiederei, eine Gerberei und eine Ölmühle oder sie betätigten sich als Reeder und im Überseehandel. Die sephardischen Juden genossen in Glückstadt Freiheiten des Glaubens und des Lebens wie an nur wenigen Orten der Welt. Glückstadt trug zu dieser Zeit den offiziellen Titel „Toleranzstadt“. Erst im 18. und 19. Jahrhundert wurden auch aschkenasische (deutsche und polnische) Juden in Glückstadt zugelassen. Eine Synagoge existierte von 1768-1895 in der damaligen Judenstraße (heute Königstraße).

Anhand von historischen Dokumenten, Objekten und Fotografien wird die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Glückstadt zum Leben erweckt. Einen Schwerpunkt der Ausstellung bildet der jüdische Friedhof, der 2013 aufwendig mit Mitteln des Landesamtes für Denkmalpflege restauriert wurde. Die Mittel wurden für die Restaurierung der 89 auf dem Jüdischen Friedhof in Glückstadt erhaltenen, sephardischen Grabsteine aus dem 17. und 18. Jahrhundert verwendet. Der jüdische Friedhof in Glückstadt zählt zu den bedeutendsten im Lande. Er wurde 2013 als Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung in das Denkmalbuch des Landes eingetragen und er ist der einzige sephardische Friedhof in Schleswig-Holsteins.

Für den mit noch 6.000 erhaltenen Grabsteinen größten norddeutschen Friedhof im ehemals dänischen Altona wird ein Antrag zur Aufnahme in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes vorbereitet. Das unterstreicht die besondere Bedeutung des viel kleineren jüdischen Friedhofs in Glückstadt.

Zur Ausstellung ist ein Katalog mit 50 Seiten und zahlreichen farbigen Abbildungen erschienen. Er kann über das Detlefsen-Museum Glückstadt erworben werden: www.detlefsen-museum.de und kostet nur 10 € (+ 2,50 € Porto).


Sa 19. Historisches Ringreiterfest
Historisches Ringreiten am Königsdeich

19.08.2017
11:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Königsdeich (Molenkiekergang)

Historisches Ringreiten Am Königsdeich

„Glückstädter, Holsteiner, Reitersleute, Gäste, Volk!
An einem Tag wie diesem sollt ihr euch vergnügen. Begebt euch zum Turnierplatz und feuert die mutigen und geübten Reiter an. Reitersleute! Dieser Wettstreit soll und wird euch glücken, so wie das Werden dieser Stadt geglückt ist.“

So könnte König Christian IV. anlässlich des 1629 geschlossenen Friedens mit dem Deutschen Kaiser und der Katholischen Liga ein Ringreiterfest eröffnet haben. Im Jubiläumsjahr der Stadt möchten wir diesem Friedenspakt zu ehren so ein Ringreiterfest mit Ihnen feiern.

Freuen Sie sich auf eine Premiere im Reitsport in Glückstadt und genießen Sie diesen Tag!

Das erwartet Sie:

11:00 Königlicher Appell vom Balkon des Rathauses

11:10 Abritt der Reiterinnen und Reiterin und Umzug zum Königsdeich

11:45 Barocke Reitvorführung vom Knabstruppergestüt af Wendandi

12:00 Turnierbeginn

Parallel wird geführtes Ponyreiten/Ringstechen für Kinder angeboten

13:17 Historische Schatzsuche für Kinder
Start: Stadtbücherei Glückstadt, Große Nübelstraße 21
Nähere Informationen unter www.zwiebelfisch-isg-ev.de  und als Download auf dieser Seite unter "Service"

14:00 Präsentation Gestüt Tannenhof
Quadrille „Robin Hood“ (ca. 10 Minuten)

16:00 Siegerehrung

17:00 Ende der Veranstaltung

ALLGEMEINE HINWEISE:

Hunde sind am Veranstaltungsgelände an der Leine zu halten. Die Stadt Glückstadt übernimmt keinerlei Haftung bei Unglücksfällen von Pferden, Reitern und Publikum.

 

Das Anmeldeformular zur Turnierteilnahme sowie Hinweise finden Sie als Download auf dieser Seite unter "Service".

 

September
Ausstellung: Die jüdische Gemeinde in Glückstadt 1619-1915
An Hand von historischen Dokumenten, Objekten und Fotografien wird die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Glückstadt zum Leben erweckt. Erstmals wurde die gesamte Geschichte der Juden in Glückstadt wissenschaftlich aufbereitet.

26.03.2017 bis 17.09.2017
11:30 Uhr

Detlefsen Museum
Am Fleth 43
25348 Glückstadt
Karte anzeigen
Glückstadt
4,00 € (Erwachsene), 2,50 € (ermäßigt), Kinder frei, Verkaufsstelle: Detlefsen-Museum
Detlefsen-Museum
Christian Boldt
04124-930520
museum@glueckstadt.de
Anlässlich des Stadtjubiläums zeigt das Detlefsen-Museum eine große Sonderausstellung zur Geschichte der jüdischen Gemeinde in Glückstadt. Die 1616/17 auf dem Reißbrett entstandene Planstadt Glückstadt musste mit tüchtigen Bürgern bevölkert werden. Der Stadtgründer König Christian IV. forderte neben reformierten Niederländern vor allem sephardische (portugiesische) Juden auf, die in ihrer alten Heimat wegen ihres Glaubens bedroht und verfolgt wurden, sich in Glückstadt anzusiedeln. Ein Privileg des Königs vom 3. August 1619 garantierte ihnen Religionsfreiheit, einen Friedhof – man kann ihn noch an der Pentzstraße besichtigen –, uneingeschränkte Bürgerrechte und Freiheit des Handels und Gewerbes. Von etwa 1630/48 bis 1785 gab es in Glückstadt eine Synagoge für die Sepharden.

Die in Handel und Gewerbe wohl erfahrenen neuen Bürger trugen zum Aufblühen der jungen Stadt entscheidend bei. Als erster portugiesischer Jude siedelte sich 1619 Albert Dionis an. Er richtete die Münze von Glückstadt ein und war des Königs besonderer Vertrauensmann und Ratgeber. Andere jüdische Mitbürger betrieben eine Zuckerraffinerie, eine Seifen- und Salzsiederei, eine Gerberei und eine Ölmühle oder sie betätigten sich als Reeder und im Überseehandel. Die sephardischen Juden genossen in Glückstadt Freiheiten des Glaubens und des Lebens wie an nur wenigen Orten der Welt. Glückstadt trug zu dieser Zeit den offiziellen Titel „Toleranzstadt“. Erst im 18. und 19. Jahrhundert wurden auch aschkenasische (deutsche und polnische) Juden in Glückstadt zugelassen. Eine Synagoge existierte von 1768-1895 in der damaligen Judenstraße (heute Königstraße).

Anhand von historischen Dokumenten, Objekten und Fotografien wird die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Glückstadt zum Leben erweckt. Einen Schwerpunkt der Ausstellung bildet der jüdische Friedhof, der 2013 aufwendig mit Mitteln des Landesamtes für Denkmalpflege restauriert wurde. Die Mittel wurden für die Restaurierung der 89 auf dem Jüdischen Friedhof in Glückstadt erhaltenen, sephardischen Grabsteine aus dem 17. und 18. Jahrhundert verwendet. Der jüdische Friedhof in Glückstadt zählt zu den bedeutendsten im Lande. Er wurde 2013 als Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung in das Denkmalbuch des Landes eingetragen und er ist der einzige sephardische Friedhof in Schleswig-Holsteins.

Für den mit noch 6.000 erhaltenen Grabsteinen größten norddeutschen Friedhof im ehemals dänischen Altona wird ein Antrag zur Aufnahme in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes vorbereitet. Das unterstreicht die besondere Bedeutung des viel kleineren jüdischen Friedhofs in Glückstadt.

Zur Ausstellung ist ein Katalog mit 50 Seiten und zahlreichen farbigen Abbildungen erschienen. Er kann über das Detlefsen-Museum Glückstadt erworben werden: www.detlefsen-museum.de und kostet nur 10 € (+ 2,50 € Porto).


So 10. Tag des offenen Denkmals
Zur bundesweiten Veranstaltung öffnen auch viele historische Gebäude in Glückstadt ihre Türen.

10.09.2017
09:00 Uhr bis 20:00 Uhr

Innenstadt