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Historie

März
Ausstellung: Max Kahlke. Zum 125.
Im Januar 2017 jährt sich zum 125. Mal der Geburtstag des Glückstädter Malers Max Kahlke. Sein Werk umfasst Ölgemälde, Aquarelle, Druckgrafiken und angewandte Kunst. Seine Themen sind religiöse Sujets, Marschlandschaften und Porträts. Vor allem vier religiöse Werke sichern ihm einen Platz in der Kunstepoche der 1920er Jahre, zwischen Expressionismus und Neuer Sachlichkeit.

15.01.2017 bis 02.04.2017
11:30 Uhr

Detlefsen Museum
Am Fleth 43
25348 Glückstadt
Karte anzeigen
Glückstadt
4,00 € (Erwachsene), 2,50 € (ermäßigt), Kinder frei, Verkaufsstelle: Detlefsen-Museum
Detlefsen-Museum
Christian Boldt
04124-930520
museum@glueckstadt.de

Das Detlefsen-Museum Glückstadt ist seit den 1920er Jahren mit Kahlke und seinem Werk verbunden. Es erinnert im Glückstädter Jubiläumsjahr mit dieser Werkschau an das vielfältige Schaffen des bedeutenden Künstlers. Gezeigt werden im Studio des Museums Werke aus allen Schaffensbereichen dieses viel zu früh verstorbenen Malers. Auch 89 Jahre nach seinem Tod ist er nicht vergessen. Max Kahlke hat selber gesagt: „Es gibt nur einen unfehlbaren Richter in Dingen der Kunst, daran ist nicht zu rütteln: Die Zeit.“ Die Zeit hat geurteilt, positiv!

Zur Ausstellungeröffnung sprechen Christian Boldt, Leiter des Detlefsen-Museums und Hans-Peter Widderich, Kurator.

Ausstellung: Die jüdische Gemeinde in Glückstadt 1619-1915
An Hand von historischen Dokumenten, Objekten und Fotografien wird die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Glückstadt zum Leben erweckt. Erstmals wurde die gesamte Geschichte der Juden in Glückstadt wissenschaftlich aufbereitet.

26.03.2017 bis 17.09.2017
11:30 Uhr

Detlefsen Museum
Am Fleth 43
25348 Glückstadt
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Glückstadt
4,00 € (Erwachsene), 2,50 € (ermäßigt), Kinder frei, Verkaufsstelle: Detlefsen-Museum
Detlefsen-Museum
Christian Boldt
04124-930520
museum@glueckstadt.de

Anlässlich des Stadtjubiläums zeigt das Detlefsen-Museum eine große Sonderausstellung zur Geschichte der jüdischen Gemeinde in Glückstadt. Die 1616/17 auf dem Reißbrett entstandene Planstadt Glückstadt musste mit tüchtigen Bürgern bevölkert werden. Der Stadtgründer König Christian IV. forderte neben reformierten Niederländern vor allem sephardische (portugiesische) Juden auf, die in ihrer alten Heimat wegen ihres Glaubens bedroht und verfolgt wurden, sich in Glückstadt anzusiedeln. Ein Privileg des Königs vom 3. August 1619 garantierte ihnen Religionsfreiheit, einen Friedhof – man kann ihn noch an der Pentzstraße besichtigen –, uneingeschränkte Bürgerrechte und Freiheit des Handels und Gewerbes. Von etwa 1630/48 bis 1785 gab es in Glückstadt eine Synagoge für die Sepharden.

Die in Handel und Gewerbe wohl erfahrenen neuen Bürger trugen zum Aufblühen der jungen Stadt entscheidend bei. Als erster portugiesischer Jude siedelte sich 1619 Albert Dionis an. Er richtete die Münze von Glückstadt ein und war des Königs besonderer Vertrauensmann und Ratgeber. Andere jüdische Mitbürger betrieben eine Zuckerraffinerie, eine Seifen- und Salzsiederei, eine Gerberei und eine Ölmühle oder sie betätigten sich als Reeder und im Überseehandel. Die sephardischen Juden genossen in Glückstadt Freiheiten des Glaubens und des Lebens wie an nur wenigen Orten der Welt. Glückstadt trug zu dieser Zeit den offiziellen Titel „Toleranzstadt“.

Erst im 18. und 19. Jahrhundert wurden auch aschkenasische (deutsche und polnische) Juden in Glückstadt zugelassen. Eine Synagoge existierte von 1768-1895 in der damaligen Judenstraße (heute Königstraße).

Anhand von Dokumenten, Objekten und Fotografien wird die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Glückstadt wissenschaftlich aufbereitet und der Öffentlichkeit präsentiert.


April
Ausstellung: Max Kahlke. Zum 125.
Im Januar 2017 jährt sich zum 125. Mal der Geburtstag des Glückstädter Malers Max Kahlke. Sein Werk umfasst Ölgemälde, Aquarelle, Druckgrafiken und angewandte Kunst. Seine Themen sind religiöse Sujets, Marschlandschaften und Porträts. Vor allem vier religiöse Werke sichern ihm einen Platz in der Kunstepoche der 1920er Jahre, zwischen Expressionismus und Neuer Sachlichkeit.

15.01.2017 bis 02.04.2017
11:30 Uhr

Detlefsen Museum
Am Fleth 43
25348 Glückstadt
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Glückstadt
4,00 € (Erwachsene), 2,50 € (ermäßigt), Kinder frei, Verkaufsstelle: Detlefsen-Museum
Detlefsen-Museum
Christian Boldt
04124-930520
museum@glueckstadt.de

Das Detlefsen-Museum Glückstadt ist seit den 1920er Jahren mit Kahlke und seinem Werk verbunden. Es erinnert im Glückstädter Jubiläumsjahr mit dieser Werkschau an das vielfältige Schaffen des bedeutenden Künstlers. Gezeigt werden im Studio des Museums Werke aus allen Schaffensbereichen dieses viel zu früh verstorbenen Malers. Auch 89 Jahre nach seinem Tod ist er nicht vergessen. Max Kahlke hat selber gesagt: „Es gibt nur einen unfehlbaren Richter in Dingen der Kunst, daran ist nicht zu rütteln: Die Zeit.“ Die Zeit hat geurteilt, positiv!

Zur Ausstellungeröffnung sprechen Christian Boldt, Leiter des Detlefsen-Museums und Hans-Peter Widderich, Kurator.

Ausstellung: Die jüdische Gemeinde in Glückstadt 1619-1915
An Hand von historischen Dokumenten, Objekten und Fotografien wird die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Glückstadt zum Leben erweckt. Erstmals wurde die gesamte Geschichte der Juden in Glückstadt wissenschaftlich aufbereitet.

26.03.2017 bis 17.09.2017
11:30 Uhr

Detlefsen Museum
Am Fleth 43
25348 Glückstadt
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Glückstadt
4,00 € (Erwachsene), 2,50 € (ermäßigt), Kinder frei, Verkaufsstelle: Detlefsen-Museum
Detlefsen-Museum
Christian Boldt
04124-930520
museum@glueckstadt.de

Anlässlich des Stadtjubiläums zeigt das Detlefsen-Museum eine große Sonderausstellung zur Geschichte der jüdischen Gemeinde in Glückstadt. Die 1616/17 auf dem Reißbrett entstandene Planstadt Glückstadt musste mit tüchtigen Bürgern bevölkert werden. Der Stadtgründer König Christian IV. forderte neben reformierten Niederländern vor allem sephardische (portugiesische) Juden auf, die in ihrer alten Heimat wegen ihres Glaubens bedroht und verfolgt wurden, sich in Glückstadt anzusiedeln. Ein Privileg des Königs vom 3. August 1619 garantierte ihnen Religionsfreiheit, einen Friedhof – man kann ihn noch an der Pentzstraße besichtigen –, uneingeschränkte Bürgerrechte und Freiheit des Handels und Gewerbes. Von etwa 1630/48 bis 1785 gab es in Glückstadt eine Synagoge für die Sepharden.

Die in Handel und Gewerbe wohl erfahrenen neuen Bürger trugen zum Aufblühen der jungen Stadt entscheidend bei. Als erster portugiesischer Jude siedelte sich 1619 Albert Dionis an. Er richtete die Münze von Glückstadt ein und war des Königs besonderer Vertrauensmann und Ratgeber. Andere jüdische Mitbürger betrieben eine Zuckerraffinerie, eine Seifen- und Salzsiederei, eine Gerberei und eine Ölmühle oder sie betätigten sich als Reeder und im Überseehandel. Die sephardischen Juden genossen in Glückstadt Freiheiten des Glaubens und des Lebens wie an nur wenigen Orten der Welt. Glückstadt trug zu dieser Zeit den offiziellen Titel „Toleranzstadt“.

Erst im 18. und 19. Jahrhundert wurden auch aschkenasische (deutsche und polnische) Juden in Glückstadt zugelassen. Eine Synagoge existierte von 1768-1895 in der damaligen Judenstraße (heute Königstraße).

Anhand von Dokumenten, Objekten und Fotografien wird die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Glückstadt wissenschaftlich aufbereitet und der Öffentlichkeit präsentiert.


Di 25. " Die 400-jährige Geschichte Glückstadts"
Der Leiter des Detlefsen-Museums, Herr Christian Boldt, wird an diesem Abend einen Vortrag über die 400-jährige Geschichte von Glückstadt halten.

25.04.2017
19:30 Uhr bis 20:30 Uhr

Königsstraße 36
Eintritt frei
Mai
Ausstellung: Die jüdische Gemeinde in Glückstadt 1619-1915
An Hand von historischen Dokumenten, Objekten und Fotografien wird die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Glückstadt zum Leben erweckt. Erstmals wurde die gesamte Geschichte der Juden in Glückstadt wissenschaftlich aufbereitet.

26.03.2017 bis 17.09.2017
11:30 Uhr

Detlefsen Museum
Am Fleth 43
25348 Glückstadt
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Glückstadt
4,00 € (Erwachsene), 2,50 € (ermäßigt), Kinder frei, Verkaufsstelle: Detlefsen-Museum
Detlefsen-Museum
Christian Boldt
04124-930520
museum@glueckstadt.de

Anlässlich des Stadtjubiläums zeigt das Detlefsen-Museum eine große Sonderausstellung zur Geschichte der jüdischen Gemeinde in Glückstadt. Die 1616/17 auf dem Reißbrett entstandene Planstadt Glückstadt musste mit tüchtigen Bürgern bevölkert werden. Der Stadtgründer König Christian IV. forderte neben reformierten Niederländern vor allem sephardische (portugiesische) Juden auf, die in ihrer alten Heimat wegen ihres Glaubens bedroht und verfolgt wurden, sich in Glückstadt anzusiedeln. Ein Privileg des Königs vom 3. August 1619 garantierte ihnen Religionsfreiheit, einen Friedhof – man kann ihn noch an der Pentzstraße besichtigen –, uneingeschränkte Bürgerrechte und Freiheit des Handels und Gewerbes. Von etwa 1630/48 bis 1785 gab es in Glückstadt eine Synagoge für die Sepharden.

Die in Handel und Gewerbe wohl erfahrenen neuen Bürger trugen zum Aufblühen der jungen Stadt entscheidend bei. Als erster portugiesischer Jude siedelte sich 1619 Albert Dionis an. Er richtete die Münze von Glückstadt ein und war des Königs besonderer Vertrauensmann und Ratgeber. Andere jüdische Mitbürger betrieben eine Zuckerraffinerie, eine Seifen- und Salzsiederei, eine Gerberei und eine Ölmühle oder sie betätigten sich als Reeder und im Überseehandel. Die sephardischen Juden genossen in Glückstadt Freiheiten des Glaubens und des Lebens wie an nur wenigen Orten der Welt. Glückstadt trug zu dieser Zeit den offiziellen Titel „Toleranzstadt“.

Erst im 18. und 19. Jahrhundert wurden auch aschkenasische (deutsche und polnische) Juden in Glückstadt zugelassen. Eine Synagoge existierte von 1768-1895 in der damaligen Judenstraße (heute Königstraße).

Anhand von Dokumenten, Objekten und Fotografien wird die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Glückstadt wissenschaftlich aufbereitet und der Öffentlichkeit präsentiert.


Sa 13. Historie "Wussten Sie schon..." - Aktion in der nordbahn
Entdecken Sie die an Bord die spannende Geschichte von Glückstadt begleitet von Glückstädter Stadtführerin und Stadtführer.

13.05.2017
13:09 Uhr bis 16:50 Uhr

nordbahn Strecke Glückstadt - Hamburg Hbf - Glückstadt

Aktionszeiten in der nordbahn

13:09 - 13:53 Uhr  Glückstadt - Hamburg Hbf

14:06 - 14:51 Uhr  Hamburg Hbf - Glückstadt

15:09 - 15:53 Uhr  Glückstadt - Hamburg Hbf

16:06 - 16:51 Uhr  Hamburg Hbf - Glückstadt

Extra für Sie: Das Detlefsen-Muesum präsentiert mit der Dauerausstellung „Stadtgeschichte“ einen umfangreichen Überblick zur Glückstädter Vergangenheit. Anlässlich des Stadtjubiläums wird die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Glückstadt zum Leben erweckt. Über die Ausstellungen erfahren Sie mehr unter www.detlefsen-museum.de

 

Juni
Ausstellung: Die jüdische Gemeinde in Glückstadt 1619-1915
An Hand von historischen Dokumenten, Objekten und Fotografien wird die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Glückstadt zum Leben erweckt. Erstmals wurde die gesamte Geschichte der Juden in Glückstadt wissenschaftlich aufbereitet.

26.03.2017 bis 17.09.2017
11:30 Uhr

Detlefsen Museum
Am Fleth 43
25348 Glückstadt
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Glückstadt
4,00 € (Erwachsene), 2,50 € (ermäßigt), Kinder frei, Verkaufsstelle: Detlefsen-Museum
Detlefsen-Museum
Christian Boldt
04124-930520
museum@glueckstadt.de

Anlässlich des Stadtjubiläums zeigt das Detlefsen-Museum eine große Sonderausstellung zur Geschichte der jüdischen Gemeinde in Glückstadt. Die 1616/17 auf dem Reißbrett entstandene Planstadt Glückstadt musste mit tüchtigen Bürgern bevölkert werden. Der Stadtgründer König Christian IV. forderte neben reformierten Niederländern vor allem sephardische (portugiesische) Juden auf, die in ihrer alten Heimat wegen ihres Glaubens bedroht und verfolgt wurden, sich in Glückstadt anzusiedeln. Ein Privileg des Königs vom 3. August 1619 garantierte ihnen Religionsfreiheit, einen Friedhof – man kann ihn noch an der Pentzstraße besichtigen –, uneingeschränkte Bürgerrechte und Freiheit des Handels und Gewerbes. Von etwa 1630/48 bis 1785 gab es in Glückstadt eine Synagoge für die Sepharden.

Die in Handel und Gewerbe wohl erfahrenen neuen Bürger trugen zum Aufblühen der jungen Stadt entscheidend bei. Als erster portugiesischer Jude siedelte sich 1619 Albert Dionis an. Er richtete die Münze von Glückstadt ein und war des Königs besonderer Vertrauensmann und Ratgeber. Andere jüdische Mitbürger betrieben eine Zuckerraffinerie, eine Seifen- und Salzsiederei, eine Gerberei und eine Ölmühle oder sie betätigten sich als Reeder und im Überseehandel. Die sephardischen Juden genossen in Glückstadt Freiheiten des Glaubens und des Lebens wie an nur wenigen Orten der Welt. Glückstadt trug zu dieser Zeit den offiziellen Titel „Toleranzstadt“.

Erst im 18. und 19. Jahrhundert wurden auch aschkenasische (deutsche und polnische) Juden in Glückstadt zugelassen. Eine Synagoge existierte von 1768-1895 in der damaligen Judenstraße (heute Königstraße).

Anhand von Dokumenten, Objekten und Fotografien wird die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Glückstadt wissenschaftlich aufbereitet und der Öffentlichkeit präsentiert.


Juli
Ausstellung: Die jüdische Gemeinde in Glückstadt 1619-1915
An Hand von historischen Dokumenten, Objekten und Fotografien wird die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Glückstadt zum Leben erweckt. Erstmals wurde die gesamte Geschichte der Juden in Glückstadt wissenschaftlich aufbereitet.

26.03.2017 bis 17.09.2017
11:30 Uhr

Detlefsen Museum
Am Fleth 43
25348 Glückstadt
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Glückstadt
4,00 € (Erwachsene), 2,50 € (ermäßigt), Kinder frei, Verkaufsstelle: Detlefsen-Museum
Detlefsen-Museum
Christian Boldt
04124-930520
museum@glueckstadt.de

Anlässlich des Stadtjubiläums zeigt das Detlefsen-Museum eine große Sonderausstellung zur Geschichte der jüdischen Gemeinde in Glückstadt. Die 1616/17 auf dem Reißbrett entstandene Planstadt Glückstadt musste mit tüchtigen Bürgern bevölkert werden. Der Stadtgründer König Christian IV. forderte neben reformierten Niederländern vor allem sephardische (portugiesische) Juden auf, die in ihrer alten Heimat wegen ihres Glaubens bedroht und verfolgt wurden, sich in Glückstadt anzusiedeln. Ein Privileg des Königs vom 3. August 1619 garantierte ihnen Religionsfreiheit, einen Friedhof – man kann ihn noch an der Pentzstraße besichtigen –, uneingeschränkte Bürgerrechte und Freiheit des Handels und Gewerbes. Von etwa 1630/48 bis 1785 gab es in Glückstadt eine Synagoge für die Sepharden.

Die in Handel und Gewerbe wohl erfahrenen neuen Bürger trugen zum Aufblühen der jungen Stadt entscheidend bei. Als erster portugiesischer Jude siedelte sich 1619 Albert Dionis an. Er richtete die Münze von Glückstadt ein und war des Königs besonderer Vertrauensmann und Ratgeber. Andere jüdische Mitbürger betrieben eine Zuckerraffinerie, eine Seifen- und Salzsiederei, eine Gerberei und eine Ölmühle oder sie betätigten sich als Reeder und im Überseehandel. Die sephardischen Juden genossen in Glückstadt Freiheiten des Glaubens und des Lebens wie an nur wenigen Orten der Welt. Glückstadt trug zu dieser Zeit den offiziellen Titel „Toleranzstadt“.

Erst im 18. und 19. Jahrhundert wurden auch aschkenasische (deutsche und polnische) Juden in Glückstadt zugelassen. Eine Synagoge existierte von 1768-1895 in der damaligen Judenstraße (heute Königstraße).

Anhand von Dokumenten, Objekten und Fotografien wird die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Glückstadt wissenschaftlich aufbereitet und der Öffentlichkeit präsentiert.


Segelschiff der Nordkirche
Open Ship des Segelschiffes "Zuversicht" der Nordkirche

26.07.2017 bis 27.07.2017

Binnenhafen / Außenhafen
Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland
Im Jahr 2017 wird der Reformationstag zum 500. Mal gefeiert. Die evangelisch-lutherische Kirche in Norddeutschland plant die Tour des Segelschiffs mit Ausstellungen zu diesem Thema. Der Anlegeort im Kirchenkreis Rantzau-Münsterdorf ist Glückstadt.
August
Ausstellung: Die jüdische Gemeinde in Glückstadt 1619-1915
An Hand von historischen Dokumenten, Objekten und Fotografien wird die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Glückstadt zum Leben erweckt. Erstmals wurde die gesamte Geschichte der Juden in Glückstadt wissenschaftlich aufbereitet.

26.03.2017 bis 17.09.2017
11:30 Uhr

Detlefsen Museum
Am Fleth 43
25348 Glückstadt
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Glückstadt
4,00 € (Erwachsene), 2,50 € (ermäßigt), Kinder frei, Verkaufsstelle: Detlefsen-Museum
Detlefsen-Museum
Christian Boldt
04124-930520
museum@glueckstadt.de

Anlässlich des Stadtjubiläums zeigt das Detlefsen-Museum eine große Sonderausstellung zur Geschichte der jüdischen Gemeinde in Glückstadt. Die 1616/17 auf dem Reißbrett entstandene Planstadt Glückstadt musste mit tüchtigen Bürgern bevölkert werden. Der Stadtgründer König Christian IV. forderte neben reformierten Niederländern vor allem sephardische (portugiesische) Juden auf, die in ihrer alten Heimat wegen ihres Glaubens bedroht und verfolgt wurden, sich in Glückstadt anzusiedeln. Ein Privileg des Königs vom 3. August 1619 garantierte ihnen Religionsfreiheit, einen Friedhof – man kann ihn noch an der Pentzstraße besichtigen –, uneingeschränkte Bürgerrechte und Freiheit des Handels und Gewerbes. Von etwa 1630/48 bis 1785 gab es in Glückstadt eine Synagoge für die Sepharden.

Die in Handel und Gewerbe wohl erfahrenen neuen Bürger trugen zum Aufblühen der jungen Stadt entscheidend bei. Als erster portugiesischer Jude siedelte sich 1619 Albert Dionis an. Er richtete die Münze von Glückstadt ein und war des Königs besonderer Vertrauensmann und Ratgeber. Andere jüdische Mitbürger betrieben eine Zuckerraffinerie, eine Seifen- und Salzsiederei, eine Gerberei und eine Ölmühle oder sie betätigten sich als Reeder und im Überseehandel. Die sephardischen Juden genossen in Glückstadt Freiheiten des Glaubens und des Lebens wie an nur wenigen Orten der Welt. Glückstadt trug zu dieser Zeit den offiziellen Titel „Toleranzstadt“.

Erst im 18. und 19. Jahrhundert wurden auch aschkenasische (deutsche und polnische) Juden in Glückstadt zugelassen. Eine Synagoge existierte von 1768-1895 in der damaligen Judenstraße (heute Königstraße).

Anhand von Dokumenten, Objekten und Fotografien wird die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Glückstadt wissenschaftlich aufbereitet und der Öffentlichkeit präsentiert.


Sa 19. Historisches Ringreiten
Historisches Ringreiten

19.08.2017
11:00 Uhr bis 18:30 Uhr

Königsdeich (Molenkiekergang)

1626 belagerte Wallenstein die Festung Glückstadt, konnte sie aber nicht überwinden. Dennoch ging der Krieg für das Lager des dänischen Königs Christian IV. verloren. Im Jahre 1626 wurde der Friede "ausgeblasen". Das wird mit einem, für die damalige Zeit, am Hofe beliebten Veranstaltung, dem Ringreiten, gefeiert. Freuen Sie sich auf einen Festumzug mit einem Fanfarenzug, Präsentation eines historisches Ringreitens und ein Ringreiterturnier mit Rahmenprogramm für groß und klein.

 

 

September
Ausstellung: Die jüdische Gemeinde in Glückstadt 1619-1915
An Hand von historischen Dokumenten, Objekten und Fotografien wird die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Glückstadt zum Leben erweckt. Erstmals wurde die gesamte Geschichte der Juden in Glückstadt wissenschaftlich aufbereitet.

26.03.2017 bis 17.09.2017
11:30 Uhr

Detlefsen Museum
Am Fleth 43
25348 Glückstadt
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Glückstadt
4,00 € (Erwachsene), 2,50 € (ermäßigt), Kinder frei, Verkaufsstelle: Detlefsen-Museum
Detlefsen-Museum
Christian Boldt
04124-930520
museum@glueckstadt.de

Anlässlich des Stadtjubiläums zeigt das Detlefsen-Museum eine große Sonderausstellung zur Geschichte der jüdischen Gemeinde in Glückstadt. Die 1616/17 auf dem Reißbrett entstandene Planstadt Glückstadt musste mit tüchtigen Bürgern bevölkert werden. Der Stadtgründer König Christian IV. forderte neben reformierten Niederländern vor allem sephardische (portugiesische) Juden auf, die in ihrer alten Heimat wegen ihres Glaubens bedroht und verfolgt wurden, sich in Glückstadt anzusiedeln. Ein Privileg des Königs vom 3. August 1619 garantierte ihnen Religionsfreiheit, einen Friedhof – man kann ihn noch an der Pentzstraße besichtigen –, uneingeschränkte Bürgerrechte und Freiheit des Handels und Gewerbes. Von etwa 1630/48 bis 1785 gab es in Glückstadt eine Synagoge für die Sepharden.

Die in Handel und Gewerbe wohl erfahrenen neuen Bürger trugen zum Aufblühen der jungen Stadt entscheidend bei. Als erster portugiesischer Jude siedelte sich 1619 Albert Dionis an. Er richtete die Münze von Glückstadt ein und war des Königs besonderer Vertrauensmann und Ratgeber. Andere jüdische Mitbürger betrieben eine Zuckerraffinerie, eine Seifen- und Salzsiederei, eine Gerberei und eine Ölmühle oder sie betätigten sich als Reeder und im Überseehandel. Die sephardischen Juden genossen in Glückstadt Freiheiten des Glaubens und des Lebens wie an nur wenigen Orten der Welt. Glückstadt trug zu dieser Zeit den offiziellen Titel „Toleranzstadt“.

Erst im 18. und 19. Jahrhundert wurden auch aschkenasische (deutsche und polnische) Juden in Glückstadt zugelassen. Eine Synagoge existierte von 1768-1895 in der damaligen Judenstraße (heute Königstraße).

Anhand von Dokumenten, Objekten und Fotografien wird die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Glückstadt wissenschaftlich aufbereitet und der Öffentlichkeit präsentiert.


So 10. Tag des offenen Denkmals
10.09.2017
09:00 Uhr bis 20:00 Uhr

Innenstadt